Tee und ihre Wirkungen

Aktualisiert: 26. Jan.

Vor dem Einschlafen zur Beruhigung, nach/während dem Essen zur Unterstützung der Verdauung, bei einer Erkältung oder einfach, weil sie so fein sind. Die Einsatzbereiche von Tee sind zahlreich. Zudem bietet Tee eine spannende Abwechslung zu dem herkömmlichen Hahnenwasser. Doch wann empfiehlt sich welcher Tee am besten?

Die gängigsten Teesorten, ihre Wirkung und Einsatzbereiche:

Pfefferminze:

Regt die Verdauung an (steigert den Fluss von Verdauungssäften und Gallensekret), entspannt, lindert Übelkeit, Koliken, Bauchschmerzen sowie Blähungen und hilft bei Kopfschmerzen.

Hagebutten:

Hoher Vitamingehalt, stärkt Immunsystem, wirkt leicht harntreibend, ist aufgrund des Gerbstoffgehalts ein mildes Durchfallmittel und lindert Magenentzündungen.

Ingwer:

Hilft bei Verdauungsbeschwerden, unterstützt die Aufnahme von Nährstoffen (z.B. bessere Aufnahme von Eisen), hilfreich bei Übelkeit, Erbrechen, Koliken sowie Blähungen, hat eine schmerzlindernde Wirkung, regt den Kreislauf an (fördert Durchblutung) und hilft bei Grippe und Erkältungen.

Lindenblüten:

Wirkt krampflösend, schweisstreibend, beruhigend, hilft bei Spannungs- und Erkältungskopfschmerzen und bei Schlaflosigkeit, durch fiebersenkende und abschwellende Eigenschaften lindern sie Grippe- und Erklärungssymptome und helfen gegen Bluthochdruck sowie Unruhe.

Rooibos:

Wirkt beruhigend, hilft bei Schlafstörungen, schützende Wirkung auf Herz und Kreislauf.

Fenchel:

Fenchelsamen helfen gegen Blähungen und Magenschmerzen, sind appetitanregend, harntreibend und entzündungshemmend, unterstütz bei Nierensteinen und Blasenentzündung, wirkt als Gurgelmittel bei Halsschmerzen.

Grüntee:

Ein starker Teeaufguss hilft gegen Insektenstiche, Schwellungen und Sonnenbrand.

Schwarztee:

Wachmachende Eigenschaften, wenn der Tee maximal 2-3 Minuten gezogen hat. Hilft bei Durchfall und verdorbenen Magen.

Kamille:

Hilft gegen Verdauungsprobleme, Blähungen, Koliken und Reizdarm, wirkt entspannend, fördert den Schlaf und hilft gegen Menstruationsbeschwerden, Heuschnupfen, Asthma und äusserlich bei Wunden, juckender Haut und Ekzemen.

Salbei:

Verbessert Gedächtnisleistung, hilft gegen akute Halsschmerzen, Zahnfleischentzündung oder Geschwüren im Mund, hilft gegen Wechseljahrbeschwerden und Zyklusschwankungen, fördert die Magengesundheit (unterstützt bei der Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen).


Lieblinegstee Rezept von Gsünder Basel:

Rezept Zitronen-Orangen-Ingwertee:

Ingwerknolle ungeschält* (auch die Schale enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie z.B. Vitamine) zusammen mit Saft einer Orange und einer halben Zitrone mit ca. 0.5 bis 0.75 dl siedend heissem Wasser aufgiessen und Tee 5 Minuten ziehen lassen. Nach Geschmack mit Honig süssen und geniessen!



Quelle

Inhalt: Chevallier, A. (2017). Das große Lexikon der Heilpflanzen: [550 Pflanzen und ihre Anwendungen] (Neuausgabe). Dorling Kindersley.

Bild: https://pixnio.com/de/stillleben/tasse-container-getrank-getranke-tee-becher-flussigkeit-glas

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